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28.09.2008 in Ortsverein

Mitgliederversammlung vom 25.09.2008

 

Auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Dorsten-Altstadt am Donnerstag den 25.09.2008 wurde der bisher amtierende Vorsitzende Martin Hagemann mit deutlicher Mehrheit abberufen. Grundlage war ein entsprechender Vorstandsbeschluss.

,,Durch diese Personalentscheidung wurde eine schwierige Situation geklärt. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen Vorsitzendem und Vorstand war nicht mehr möglich'', so Stellvertreter Friedhelm Fragemann. Bis zu den regulären Neuwahlen des Vorstandes Anfang 2009 wird einer der stellv. Vorsitzenden das Amt kommissarisch übernehmen. Diese Personalie wird auf der nächsten Vorstandssitzung am 09. Oktober 2008 entschieden.
Einen in der örtlichen Presse hergestellten Zusammenhang zur Bürgermeisterkandidatur weist Fragemann zurück: ,,Ortsvereine entscheiden souverän.'' Dies sei auch die Position des in Rede stehenden Bürgermeisterkandidaten:
,,Wir schauen nach vorn und konzentrieren uns auf die inhaltliche Arbeit.''

Weitere Themen der Mitgliederversammlung vom 25.09.2008:
Als Delegierte für die Wahlkreisdelegiertenkonferenz zur Wahl der Kreistagskandidatinnen und Kandidaten und zur Verabschiedung der Reserveliste für den Kreistag wurden Mareike Olbert und Julian Fragemann gewählt, als Ersatzdelegierte Petra Somberg-Romanski und Günter Pelloth.

Ein wichtiger Diskussionspunkt war die Ansiedlung einer Wohnstätte für chronisch Suchtkranke im Dorstener Süden. Der SPD-OV Altstadt vertritt hier die Auffassung, dass die Bedenken der Anwohner im Bereich des Seniorenwohnzentrums Maria-Lindenhof ernst genommen werden müssen. Alle drei genannten Standorte müssen noch einmal genauer überprüft werden. Die in der Verwaltungsvorlage behauptete Zentralität des Standortes westlich des Seniorenwohnzentrums sei jedenfalls nicht nachvollziehbar, so OV-Vize Julian Fragemann, man anerkenne aber die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung und akzeptiere einen Standort im Süden der Stadt.

Mit Blick auf die schweren Unfälle auf der A 31 schlägt die Altstadt-SPD eine erneute Prüfung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h im Bereich Dorsten vor. Dafür spräche im Übrigen auch eine zu erwartende EU-Richtlinie, die u.a. auf Begrenzung der Lärm-Emmission abziele.

 

01.09.2008 in Stadtentwicklung

Ringstraße am Wohngebiet vorbei verhindert!

 

Ringstraße

Seit langem beabsichtigt die Stadt im Süden von Dorsten eine Ringstraße zu bauen; unmittelbar entlang der Wohnbebauung. Was allerdings anfangs als kleine städtische Straße geplant war, entpuppte sich vor einem Jahr schließlich als überörtliche Umgehungsstraße mit hohem Verkehrsaufkommen (15.000 Fahrzeuge am Tag). Martin Hagemann, Vorsitzender der SPD-Altstadt, kritisierte dieses Vorhaben als städtebaulichen Anachronismus: “Man plant heute Umgehungsstraßen mit größeren Abständen zu Wohngebieten, wie z.B. in Raesfeld“, so sein Kommentar.

In mehreren Anhörungen zum Flächennutzungsplanentwurf haben die Altstädter Sozialdemokraten, unter ihnen auch die Ratsmitglieder Petra Somberg und Friedhelm Fragemann, klargestellt, dass sie gegen die geplante Trasse stimmen werden.

 

04.06.2008 in Ortsverein

Generationsübergreifende Wohnformen

 

„Generationsübergreifendes Wohnen“ war das Schwerpunktthema der Vorstandssitzung am 03. Juni. Auf Grund der demographischen Veränderungen gewinnen solche Wohnangebote vermehrt an Bedeutung. Architekt Hans-Georg Schmidt-Domogalla berichtete über Modellprojekte und geplante Vorhaben in Dorsten. „Meist sind es private Initiativen, die Bauvorhaben des generationsübergreifenden Wohnens anstoßen“, so Schmidt-Domogalla.

 

18.12.2007 in Kommunalpolitik

Maßkamp nicht bebauen!

 

Eine Bebauung des Maßkamps westlich der Fährstraße ist aus ökologischen und städtebaulichen Gründen nicht vertretbar. Darüber war sich der Vorstand der SPD-Altstadt in seiner letzten Sitzung am Donnerstag einig. „Stattdessen sollte das Siedlungsgebiet Dörnekamp nach Westen arrondiert und somit einer Zersiedlung entgegengewirkt werden“, so der Ortsvereinsvorsitzende Martin Hagemann.

 

03.12.2007 in Landespolitik

CDU: Pannen – Pleiten – Peinlichkeiten

 

Die Düsseldorfer Regierungskoalition hat in den ersten zweieinhalb Jahren ihrer Arbeit nicht nur eine Vielzahl von sozial ungerechten und verantwortungslosen Gesetzen auf den Weg gebracht. Die schwarz-gelbe Landesregierung ist auch wegen zahlloser handwerklicher Fehler immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Allein im vergangenen Oktober brachte es die Koalition auf insgesamt acht Fehltritte. Die Landtagsrede des Regierungschefs zur Halbzeit der schwarz-gelben Koalition hat deutlich gemacht, dass diesem Mann der Blick für die Realitäten abhanden gekommen ist. Jürgen Rüttgers ist weit weg von den Menschen. Er versucht von der Politik der sozialen Kälte und des rücksichtslosen „Privat vor Staat“ abzulenken.

 

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