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In der vergangenen Woche kamen die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Dorsten-Altstadt zu einer gemütlichen Weihnachtsfeier in der Gaststätte Georgseck zusammen.
Zunächst berichtete der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Friedhelm Fragemann, ausführlich über die Fraktionsarbeit und die aktuellen Entwicklungen, insbesondere zum Thema Haushalt. Flankiert wurde der Bericht durch Informationen aus den Fachausschüssen durch die weiteren Ratsmitglieder des Ortsvereins, Heiko Raffel und Julian H Fragemann. Im Anschluss erfolgte eine rege Diskussion mit den zahlreich
erschienenen und interessierten Mitgliedern.
Speis und Trank sowie gute Gespräche rundeten den Abend für die Genossinnen und Genossen schließlich ab.

Veröffentlicht am 22.12.2022
Haushaltsrede des Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion zur Verabschiedung des Haushaltes 2023 der Stadt Dorsten
Dorsten, 14.12.2022
Es gilt das gesprochene Wort!
Die Zeitenwende geht auch an der Stadt Dorsten nicht spurlos vorüber. Der verbrecherische Krieg Russlands gegen die Ukraine, die Terrorkriegsführung gegen die ukrainische Bevölkerung verursacht in deutschen Städten und Gemeinden Kriegsfolgelasten und verstärkt die Anspannung in der schon durch Pandemie und Klimakrise gebeutelten Gesellschaft enorm. Die multiple Krisensituation ist aktuell gekennzeichnet durch eine exorbitante Steigerung der Energiekosten und eine Inflation, die außer Kontrolle zu geraten droht, mit all den damit verbundenen Unwägbarkeiten. Dies alles verunsichert Menschen und erzeugt Zukunftsängste.
Der städtische Haushalt wird aber auch durch die Konsequenzen des OVG-Urteils zu den Abwassergebühren belastet. Hinzu tritt das Problem sinkender Schlüsselzuweisungen und der anstehende dringend notwendige Ausbau der Kita-Struktur – alles exogene Faktoren.
Vor diesem Hintergrund waren erneute Einsparungen sowie eine Verbesserung der Einnahmesituation unabdingbar, um – nach nur einem Jahr ohne Leinenzwang – nicht erneut in die Bredouille zu geraten, und es ist uns gelungen, das Zwangskorsett Haushaltssicherungskonzept zu vermeiden. CDU-Fraktion, die Fraktion Die Grünen, der FDP- Vertreter und die SPD-Ratsfraktion haben über Parteigrenzen hinweg gemeinsam Verantwortung übernommen und einen Kompromiss gefunden, der vor allem der Sache, d. h. der Stadt dient; berechtigte Anliegen der Parteien wurden zurückgestellt.
Vor einem Jahr hieß es noch: „30 Jahre Mühen gehen zu Ende und wir streichen das Wort Haushaltssanierung“, so der damalige Kämmerer Hubert Große-Ruiken. Wir waren frei von jeglichen Restriktionen, von der Knebelung durch Land und Bezirksregierung, aus dem Stärkungspakt entlassen. Der Haushalt war ausgeglichen, allerdings bei Isolierung der durch Corona hervorgerufenen Kosten. Wir haben uns in einem gemeinsamen Kraftakt selbst aus dem Sumpf befreit, so sinngemäß Bürgermeister Tobias Stockhoff.
Veröffentlicht am 16.12.2022
Statement des SPD-Fraktionsvorsitzenden Friedhelm Fragemann zum gemeinsamen Antrag von CDU/ SPD/ Grüne/ FDP
Die krisenbedingte erneute Finanzmisere zwingt zu durchgreifenden Maßnahmen. Nach einem Jahr ohne Leinenzwang sind sowohl Einsparungen als auch Einnahmeverbesserungen unumgänglich. CDU/ Grüne/ FDP und SPD nehmen über Parteigrenzen hinweg gemeinsam Verantwortung wahr und haben einen Kompromiss gefunden, der aus SPD-Sicht als sozial ausgewogen und belastungsgerecht bezeichnet
werden kann. Neben einer unvermeidlichen, aber u. E. verträglichen Anhebung der Grundsteuer B wird auch die Gewerbesteuer mäßig (um 10 %-Punkte) erhöht. Personalkosten werden moderat gekürzt. Gleichwohl wird auf SPD-Antrag eine Zuarbeitsstelle zur Stärkung der Stabsstelle für Umwelt-, Klima-, Natur- und Verbraucherschutz eingerichtet, um dem erheblich gestiegenen und noch weiter wachsenden Aufgabenvolumen gerecht werden zu können.
Darüber hinaus ist es gelungen, Aufgaben aus dem konsumtiven Bereich in den investiven zu überführen. Der pflichtige Bereich (gesetzliche Vorgaben, Auftragsverwaltung) wird bzgl. Umfang (Standard-Diskussion) auf SPD-Anregung hin innerhalb der nächsten Monate einer
kritischen Prüfung unterzogen.
In der gegenwärtigen Lage sind Mut und Entschlossenheit gefordert. Dem haben wir uns gestellt.
Veröffentlicht am 13.12.2022
Pressemitteilung vom 16.10.2022
Dass es bis heute offensichtlich keinen Fortschritt in Sachen Kreisverkehr Marler Str./Händelstr. gibt, sehen die Altstädter Sozialdemokraten als großes Ärgernis. ,,Eine gute Lösung für diesen Unfallschwerpunkt haben wir bereits seit Beginn der 90er Jahre gefordert", erinnert sich der damalige Vorsitzende Heinz Fuest.
Seitdem hat der SPD-Ortsverein kontinuierlich auf die Situation hingewiesen und konkret einen Kreisverkehr gefordert. Zuletzt war von Seiten der zuständigen Fachbehörden eine Lösung in Form einer Ampelanlage angekündigt bzw. in Aussicht gestellt worden.
,,Passiert ist seit dem nichts! Daher haben wir nun unsere SPD-Ratsfraktion gebeten, die Thematik im Umwelt-und Planungsausschuss zu hinterfragen und eine schnellstmögliche Lösung anzumahnen", so Ortsvereinsvorsitzender Julian H. Fragemann abschließend.
Veröffentlicht am 20.10.2022
Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion
zum Artikel „CDU und Grüne wollen Stadtarchiv ausbauen“ in der
Dorstener Zeitung vom 01.09.2022
„Der SPD-Weckruf in Sachen Stadtarchiv zeigt offenbar Wirkung“, reagiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann auf die Anträge von CDU und Grüne für die nächste Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung. Es sei erfreulich, dass die CDU nahezu alle Aspekte und die Maßnahmen zur Stärkung des Stadtarchivs aufnimmt, die schon im SPD-Antrag vom Mai 2022 angesprochen worden sind. Der beantragte Ortstermin findet jetzt – vor der Sitzung des Ausschusses – statt. Die SPD hatte seinerzeit in ihrem Antrag die sträfliche Vernachlässigung einer Pflichtaufgabe kritisiert und mit Blick auf den Haushalt 2023 eine personelle Aufstockung sowie materielle und
räumliche Verbesserungen eingefordert. „Einen - wie in dem CDU-Antrag vorgeschlagen - Historiker einzustellen, statt einer Archivkraft, schafft allerdings keine Abhilfe in der aktuellen Problemlage“, so Dirk Groß, Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Weiterbildung,
„aktuell ist aus unserer Sicht dringend ein weiterer Fachangestellter für Medien und Informationsdienste von Nöten, gerade auch mit Blick auf die Herausforderungen der Digitalisierung. Zu diesem Zweck muss als erster Schritt die Verbrauchssperre im Personalbereich des Archivs schnellstmöglich aufgehoben werden“. „Erst kommt die Pflichtaufgabe, dann die Kür. Ein Historiker ist Zukunftsmusik. Im Übrigen erfüllt
Herr Köcher Aufgaben wie ein Diplomarchivar und hat nach unserer Wahrnehmung auch selbst großes Interesse an der Forschungsarbeit“, so Friedhelm Fragemann. Auch würde die von der Union ins Auge gefasste Problemlösung über eine Unterbringung eines Zwischenarchivs im Zuge der Rathauserweiterung mittelfristig nicht realisierbar sein, da bedürfe es
dringend einer Zwischenlösung, schon allein aus Brandschutzgründen und Gründen der Sicherung vor Diebstahl. In diesem Zusammenhang wäre die umgehende Installierung von Alarmanlagen eine vergleichsweise kostengünstige Lösung, die schnellstmöglich in Angriff genommen werden muss.
Bei der Konzeptentwicklung bezüglich der angestrebten dauerhaften Lösung sollte der Vorschlag der Grünen, auch externe Expertinnen und Experten heranzuziehen, berücksichtigt werden.
Veröffentlicht am 05.09.2022
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