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Pressemitteilung der SPD Ratsfraktion
Licht am Ende des Tunnels
"Eigenreinigung von städtischen Gebäuden"
Der Bauausschuss fasste noch in seiner Sitzung am 12.09.2023 nach ausführlicher Debatte zu diesem Tagesordnungspunkt auf Vorschlag der SPD-Fraktion, Friedhelm Fragemann einstimmig folgenden Beschluss:
Der Bauausschuss empfiehlt dem HFA bzw. dem Rat, die Verwaltung zu beauftragen, Möglichkeiten der Rekommunalisierung zu prüfen und konkrete Vorschläge (z. Bsp. Gründung einer Gesellschaft) zu entwickeln. Das ist ein Erfolg langjähriger Diskussionen und einer Reihe von Vorstößen der SPD-Fraktion in den vergangenen Jahren, zuletzt durch einen Antrag am 29. März 2023, der die schrittweise Wiedereinführung der Eigenreinigung städtischer Immobilien forderte. Die in der Vergangenheit häufig geäußerte SPD-Kritik an den unzulänglichen Zuständen durch die Privatisierung der Reinigung, wird in der Berichtsvorlage für den Bauausschuss vollumfänglich bestätigt.
Die Privatisierung der Reinigung war ein Irrweg und ihr wird laut Vorlage ein katastrophales Zeugnis ausgestellt. Jetzt ist auch die Verwaltung selbst zu dem Fazit gelangt, es sei sinnvoll, eine Rekommunalisierung anzustreben, weil „den Erfolg in der externen Reinigung zu erzwingen als gescheitert betrachtet werden“ muss. Alle bisher angewandten Instrumente der Verwaltung hätten zu keinen nennenswerten Verbesserungen geführt.
Fragemann hob in seinem Beitrag hervor, dass er selten so klare Aussagen bezüglich einer Problemlage seitens der Verwaltung zur Kenntnis habe nehmen können und sprach dem zuständigen Mitarbeiter seine Hochachtung für den vorgelegten Klartext aus.
Veröffentlicht am 19.09.2023
Stellungnahme des stellv. Fraktionsvorsitzenden Friedhelm Fragemann zur Berichterstattung in der Dorstener Zeitung vom 07.09.2023 (zum Thema „Streit am Kanal“)
Den jüngsten Vorfall am Kanal, in dessen Verlauf auch eine Machete eine Rolle spielte, werde ich in der nächsten Sitzung der Ratskommission Sicherheit und Ordnung zur Sprache bringen. Ich verweise darauf, dass ich schon mehrfach den Hotspot Kanaluferzone ins Visier genommen habe, zuletzt mittels eines Antrages zur städtebaulichen Aufwertung der Kanaluferzone. In diesem Zusammenhang habe ich auch die fehlende soziale Kontrolle in diesem Bereich kritisiert. Durch eine Aufwertung mittels attraktiver Bebauung wäre sicher eine bessere soziale Kontrolle gewährleistet. Dieser Bereich ist seit langem durch Drogenproblematik und eine sich dort aufhaltende problematische Klientel geprägt, die immer wieder Erholungssuchende und andere Besucher belästigt.
Bewaffneter Selbstschutz, wie in einigen Sozialen Medien gefordert, ist allerdings keine Lösung. Wir wollen keine amerikanischen Verhältnisse, keine Problemverschlimmerung, es müssen jetzt aber konsequent alle vorhandenen Möglichkeiten genutzt werden, wie z. B. eine Videoüberwachung, die an öffentlichen Plätzen durchaus möglich ist. Da müssen die zuständigen Stellen ihre Zurückhaltung endlich aufgeben. Auch über eine Waffenverbotszone, wie sie in einigen Städten schon praktiziert wird, sollte in diesem Zusammenhang nachgedacht werden. Eine städtebaulich attraktive Gestaltung in diesem Bereich ist dabei sicher hilfreich.
Veröffentlicht am 18.09.2023
Parkplatz auf der unteren Klosterstraße gegenüber dem Parkhaus wieder hergerichtet
Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktionvom 25.08.2023
„Es ist erfreulich“, so Ratsherr Heiko Raffel, „dass der Parkplatz an der unteren Klosterstraße gegenüber dem Parkhaus wieder markiert worden ist, nachdem er für den gesamten Umbau der Innenstadt im Zuge der Arbeiten Wir machen Mitte als Baustelleneinrichtung und Lagerungsplatz für Baufirmen benutzt worden ist und sich in einem unsortierten Zustand befand.“ Heiko Raffel hatte zu Beginn des Jahres nach Hinweisen aus der Bürgerschaft im Umwelt- und Planungsausschuss die Anregung gegeben, den Platz wieder ordentlich herzurichten und u.a. durch eine Markierung für ein geordnetes Parken bzw. für eine bessere Auslastung der Parkfläche zu sorgen. Die Stadt hat jetzt am vergangenen Mittwoch Markierungsarbeiten durchgeführt. Die ursprüngliche Zeitvorgabe (Frühjahr 2023) konnte zwar nicht eingehalten werden, aber „mit dem Ergebnis sind wir zufrieden“, so abschließend Ratsherr Julian Fragemann.
Veröffentlicht am 26.08.2023
Seit Jahrzehnten hat der SPD-Ortsverein Dorsten-Altstadt sich um eine Lösung an der gefährlichen Kreuzung Marler Straße/Händelstraße – auch mit konkreten Vorschlägen – bemüht. So haben die Altstädter Sozialdemokraten mehrfach einen Kreisverkehr als, aus ihrer Sicht, zu favorisierende Lösung gefordert. Es gab auch Initiativen einzelner Gruppen von Bürgern.
Nunmehr soll laut einer Vorlage für den kommenden Umwelt-und Planungsausschuss diese Kreuzung vom Landesbetrieb Straßenbau NRW umgebaut und mit einer Lichtsignalanlage (also Ampel) ausgestattet werden. ,,Jetzt endlich sieht man Licht am Ende des Tunnels'' freuen sich Vorsitzender Julian H. Fragemann und stellv. Vorsitzender Heiko Raffel.
Auch die Tatsache, dass die benannte Kreuzung klar als ein Unfallschwerpunkt benannt wird, sehen die beiden Vertreter des Ortsvereins positiv. ,,Dieser Tatsache wurde lange Zeit keine Beachtung geschenkt und hat somit zu diesem langen Prozess der Umsetzung beigetragen'', so Raffel und Fragemann abschließend.
Veröffentlicht am 23.08.2023
18.08.2023 Stellungnahme von Friedhelm Fragemann
zum Artikel „Umstrittene Flüchtlingsunterkunft nimmt erste Hürde“
und den diesbezüglichen Leserbriefen in der Dorstener Zeitung
In der Sitzung des Sozialausschusses habe ich in meiner Stellungnahme zur geplanten Flüchtlingsunterkunft Halterner Straße/Hellweg deutlich gemacht, dass die Bedenken der Menschen im Umfeld der geplanten Unterkunft verständlich sind. Es gibt schließlich nicht nur positive Erfahrungen, sondern im Rahmen einer - auch aus meiner Sicht verfehlten Asylpolitik - auch ganz andere. In diesem konkreten Falle vor Ort muss aber gegengerechnet werden, dass immerhin zwei große Einrichtungen, nämlich die Notunterkunft an der Bismarckstraße und die ZUE an der Bochumer Straße, demnächst entfallen und zwar die Notunterkunft an der Bismarckstraße mit immerhin 425 Bewohnern schon im Frühjahr nächsten Jahres.
In einem gemeinsamen Antrag mit der CDU und den Grünen wurde zudem der Beschlussvorschlag der Verwaltung um wichtige Bedingungen für eine Realisierung ergänzt, um eine quartiersverträgliche Zusammensetzung der Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten. Darauf hat die SPD besonderen Wert gelegt. Es sollen also auf keinen Fall die Probleme durch ein Problemklientel auftreten, wie wir sie z. B. im Objekt Crawley-Straße erfahren haben. Darüber hinaus werden auch die naturschutzrechtlichen Belange gewahrt (u.a. die Sicherung des Baum- und Strauchbestandes). Weitere Maßnahmen sind u. a. die Prüfung der Schaffung zusätzlicher Spielflächen, die Verbesserung der Beleuchtungssituation und der Straßenerschließung (s. Presseberichterstattung).
Veröffentlicht am 18.08.2023
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