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Rede von Hans-Willi Niemeyer :

Stadtverband

Mitreißende Rede von Hans-Willi Niemeyer: „Wir setzen nicht auf Platz, wir setzen auf Sieg!“

Witz hat er schon, der neue SPD- Vorsitzende Hans- Willi Niemeyer. Zu Beginn seiner Bewerbungsrede „drohte“ er den Delegierten eine 4stündige Rede an… Aber in der Kürze liegt bekanntlich die Würze – Hans- Willi Niemeyer kam dann doch mit einer knappen Viertelstunde aus. Daß auch ein alter „Hase“ nicht immer cool ist, bekannte Hans- Willi Niemeyer am Anfang seiner mitreißenden Rede: „Applaus ist nicht nur das Brot des Künstlers. Applaus ist auch Baldrian für den Redner“ – und bedankte sich kurz darauf für den Vorschuß- Applaus.

Den hat sich der neue SPD- Vorsitzende mit seiner Rede aber später verdient. Hans- Willi Niemeyer fand die richtigen Töne und riß die Delegierten mit.

„Wir Sozialdemokraten dürfen und werden nicht zulassen, dass Kinder dieser Stadt auf Almosen angewiesen sind, um satt zu werden.“

„Es ist unsere Stadt. Es sind unsere Kinder, denen wir ein gutes Erbe übertragen müssen.“

„Die Stadt und das Rathaus haben frischen sozialdemokratischen Wind verdient. 10 Jahre Rathausopposition sind genug.“

„Wir setzen nicht auf Platz; wir setzen auf Sieg!“

Die komplette Rede von Hans- Willi Niemeyer lesen Sie hier:

Hallo, Guten Morgen

Bevor ich Sie gleich mit meiner ungefähr vierstündigen Rede von den Stühlen reißen und die Aula zum Kochen bringen werde, bitte ich Sie schon jetzt um Entschuldigung und Verständnis für den ein oder anderen Versprecher oder Hänger, der mir widerfahren wird.
Ich mache so etwas heute zum ersten mal und ich muss gestehen, dass ich sehr aufgeregt bin

Ich stelle fest:
Applaus ist nicht nur das Brot des Künstlers
Applaus ist auch Baldrian für den Redner
Danke sehr!!!

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Genossinnen und Genossen,

Heute ist ein besonderer Tag, ein besonderer Parteitag.
Wir wollen nämlich heute die Weichen für die Zukunft stellen. Weichen für die Zukunft Dorstens und seiner Bürger und nicht zuletzt Weichen für die Zukunft der Dorstener Sozialdemokratie.

Das hinter mir unübersehbare Motto des Parteitags soll gleichzeitig unser Programm für die nächsten Jahre sein.

Global denken und lokal handeln ist mehr als nur ein Slogan.

1992 in Rio formuliert, zeigt es klar und unmissverständlich auf, dass wir auch auf der kommunalen Ebene eine dringende Verpflichtung haben, nachhaltig und verantwortungsvoll Politik zu machen. Nachhaltig und verantwortungsvoll gestalten heißt in erster Linie, dass unsere Kinder, Enkel- und Urenkel Dorsten auch noch lebens- und liebenswürdig vorfinden werden.

Es wäre natürlich vermessen und würde den bisherigen Bemühungen des Stadtrates und der Verwaltung nicht gerecht werden, wenn ich sagen würde, hier sei noch nichts geschehen.

Aber, das ist unsere feste Überzeugung, hier muss mehr als bisher gedacht, gesprochen und gehandelt werden. Dazu muss man aber auch nah bei den Bürgern sein. Dazu muss man sich um die Sorgen und Nöte der Menschen kümmern. Dazu muss man bereit sein, alle, ich betone alle, mitzunehmen.Ich nenne das
„Kümmerkultur“, Genossinnen und Genossen.

Dass es in Dorsten so genannte Armutsinseln gibt, hat auch etwas mit unserem Versagen zu tun. Wir dürfen uns nie mit dem Vorhandenen zufrieden geben. Wir müssen immer besser werden. Wir Sozialdemokraten dürfen und werden nicht zulassen, dass Kinder dieser Stadt auf Almosen angewiesen sind um satt zu werden.
Wir legen dazu in einigen Wochen konkrete Konzepte vor. Unser Wahlprogramm, das im Februar auf einem weiteren Parteitag vorgestellt wird, muss sich an diesem genannten Anspruch messen lassen.

Heute werden wir mit unseren Wahlgängen zeigen, dass wir für unsere Thesen das richtige, kompetente und glaubwürdige Personal aufstellen.

Ganz besonders begrüße ich an dieser Stelle nochmals unseren Bürgermeisterkandidaten Dr. Hans- Udo Schneider.
Ich will nicht verhehlen, Genossinnen und Genossen: dass wir auch besonders stolz sind, Hans- Udo Schneider für dieses anspruchsvolle Amt, des ersten Bürgers in dieser Stadt, gewonnen zu haben. Keiner verkörpert wie er, Wissen, soziales Gewissen und Seriosität. Wer ihn kennt, weiß, dass er aber nie abgehoben der erste Bürger Dorstens sein will, sondern nur, Erster unter Gleichen.

Hans- Udo Schneider wird sich heute vor der Nominierung durch unsere gewählten Delegierten, denen ich von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement zurufen möchte, ausführlich vorstellen. Dieses Engagement ist in dieser schwierigen, schnelllebigen und vielfach oberflächlichen Zeit nicht selbstverständlich, aber unverzichtbar. Ohne diese Ehrenämter, die viele Bürger in unserem Dorsten ausüben und ausfüllen, wäre unsere Stadt deutlich ärmer. Danke!

Vor der Wahl unseres Bürgermeisterkandidaten, der am 7. Juni nächsten Jahres mit unserer aller Unterstützung vom Kandidaten zum Amtsinhaber gewählt wird, muss sich auch die Dorstener SPD formal wählen, sprich bestätigen lassen.

Ich stehe hier, um zu werben.
Zu werben für eine neue Mannschaft, die die Dorstener SPD in den kommenden Jahren führen will.
Wer erwartet, dass ich jetzt noch einmal zurückblicke, wird enttäuscht sein. Nur soviel Genossinnen und Genossen. Unter meiner Führung wird es keine Kungeleien und Hinterzimmerentscheidungen geben. Alle für die Partei wichtigen Entscheidungen werden im Stadtverbandsvorstand getroffen.
Ich werde für Transparenz sorgen
Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, wir haben analysiert,
wir haben verstanden.

Meine Damen und Herren, Genossinnen und Genossen:

Wir können nur überzeugen, wenn wir überzeugend sind.
Wir können nur Mehrheiten erzielen, wenn wir mehrheitsfähig sind.
Das heißt: kein Misstrauen – sondern Vertrauen.
Das heißt: Keinen Streit – sondern Ringen um den besten Weg.
Das heißt schlicht: Solidarität untereinander.
Dazu müssen wir nicht nur inhaltlich, sondern auch menschlich auf einer Linie sein.

Ich habe mich bereit erklärt, ebenfalls wie Hans- Udo Schneider, ein Erster unter Gleichen der Dorstener SPD zu sein. Das heißt, ohne Euch, ohne die Bürger, ohne die Ehrenamtlichen sind wir, bin ich, nichts. Mit diesem Anspruch, nämlich offen und ehrlich gegenüber den Bürgern und unserer Partei zu sein, will ich mich einbringen.
Genossinnen und Genossen: Ich werde sagen was ich denke und tun was ich sage!

Ich stehe aber auch hier, um zu bitten.
Zu bitten, die Politikverdrossenheit zu überwinden,
Zu bitten, das Gemeinwohl im Auge zu behalten,
zu bitten, mitzumachen.

Es ist unsere Stadt. Es sind unsere Kinder, denen wir ein gutes Erbe übertragen müssen.

Dorsten ist eine riesige Flächenstadt.
Ist das ein Problem – oder ein Gewinn?

Ich bin nicht nur stolz ein Rhader zu sein, aber ich identifiziere mich auch zu 100 Prozent mit ganz Dorsten.
Das ist nicht bei allen Bürgern so ausgeprägt. Also müssen wir eine Schüppe drauflegen, damit alle Einwohner spüren: Wir gehören dazu.
Ich plädiere dafür, mehr als bisher die Stadtteile zu beachten, die nur zufällig geographisch am Rande Dorstens liegen.

Der heute neu zu wählende SPD- Vorstand will mit gutem Beispiel vorangehen. So sind unsere regelmäßigen Sitzungen nicht nur wechselnd in allen Stadtteilen vorgesehen, sondern, sie sollen in der Regel mit einer öffentlichen Sprechstunde eingeleitet werden. Der gastgebende Ortsverein hat jeweils zu Beginn der Tagung die Gelegenheit, auf die Besonderheit des Stadtteils hinzuweisen. Dabei muss es sich nicht immer um negative Punkte handeln. Wir müssen auch wieder lernen, das Erreichte, das Gute, das Vorbildliche zu benennen. Hier denke ich zum Beispiel an die Aktivitäten eines Vereins, oder an Bemerkenswertes einer Person, die im Hintergrund für die Allgemeinheit arbeitet und somit Vorbildcharakter hat.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste, liebe Genossinnen und Genossen,

ich will heute nicht zu viel versprechen, will auch nicht zu lange reden.
Ich will aber zusagen, den organisatorischen Schirm aufzuspannen, unter den sich dann unsere gewählten Ratsvertreter und die Ortsvereine mit ihren vielen Mitgliedern stellen können, um für die Menschen in unserer Stadt optimal da zu sein.

Sie, unsere Bürger, haben es verdient.

Ich will mich mit meinen Vorstandsmitgliedern ganz besonders anstrengen, unsere Mitgliederbasis zu stärken. Ich will auch diejenigen bitten, zurückzukommen, die sich aus Enttäuschung zurückgezogen haben. Wir können auf keinen verzichten.

Die Ziele, die vor uns liegen, sind nur erreichbar, wenn wir kraftvoll, aber nicht übermütig oder überheblich, an einem Seil, in eine Richtung ziehen.

Ich will also mit meinen Freunden, mit Euch, etwas bewegen.
Die Stadt und das Rathaus haben frischen sozialdemokratischen Wind verdient.
10 Jahre Rathausopposition sind genug, Genossinnen und Genossen!

Dazu brauche ich heute und morgen Eure solidarische, kreative und konstruktive Unterstützung.
Dieser Parteitag soll aber auch Signale aussenden. Signale an die Bürger, Signale an die politischen Gegner:

Die Dorstener SPD ist wieder da.
Ich sage: Ja Genossinnen und Genossen – wir können es schaffen!
Ich sage: Ja – wir wollen es schaffen!
Ich sage: Ja – wir werden es schaffen!
Wir setzen nicht auf Platz; wir setzen auf Sieg
Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit.

GLÜCK AUF!

 

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