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SPD- Jahresempfang: SPD ruft zu Menschlichkeit und einer politischen Lösung auf :

Stadtverband

Nichts Neues zu berichten? Das ist eine gute Nachricht - im Falle der Mercaden Dorsten. "Es gibt nichts Neues, wir haben keine Probleme, wir liegen im Fahrplan" faßte Investor Herbert Krämer, Gast beim SPD- Jahresempfang im Alten Rathaus, den momentanen Stand der Dinge auf der größten Innenstadt- Baustelle zusammen. Tauchen weiter keine Probleme auf, dann werden die Mercaden im Frühjahr 2016 eröffnet - so Krämer. Zuvor hatte SPD- Stadtverbandsvorsitzender Michael Baune rund 80 Gäste beim SPD- Jahresempfang begrüßen können, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes, die Landtagsmitglieder Michael Hübner und Klaus- Peter Müller sowie Altbürgermeister Lütkenhorst und Vertreter der Dorstener Ratsfraktionen. Die Abteilung Attacke ritt mit leiseren Tönen als sonst, aber gewohnt sicher SPD- Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann....................

Michael Baune ging in seiner Rede auf die derzeit größte Herausforderung für die Dorstener Kommunalpolitik ein - die steigenden Flüchtlingszahlen. "Diese Menschen, die oftmals schlimmes erlebt haben, müssen mit Gastfreundschaft und Menschlichkeit aufgenommen werden" - so Baune. Sie müssen menschenwürdig untergebracht und betreut werden. Michael Baune rief zu Spenden und zum Engagement der Bürgerschaft auf. Pegida & Co zeigte er deutlich die rote Karte - "Antiislamismus und plumpe Ausländerfeindlichkeit haben in Dorsten keinen Platz".

Bevor es bei Essen und Trinken gemütlich werden durfte, trat Friedhelm Fragemann ans Mikrofon. Er knöpfte sich die große und die kleine Politik vor Ort vor - gewohnt geschichtsfest. Die FDP? "Sie schwimmt im Fahrwasser der Union und muß aufpassen, nicht auf Blockparteienformat zu degenerieren". Die Bundesregierung? "Uns fehlen Lehrer, Polizisten, die Infrastruktur vergammelt - aber der Finanzminister feiert die schwarze Null." Die Krisenpolitik, Stichwort Ukraine? "Ich bin dankbar, daß unsere Bundesregierung auf eine politische Lösung setzt. Das war ja nicht immer so, zur Zeit von George Bush wollte unsere Kanzlerin mitmachen in der Koalition der Willigen. Ich bin froh, daß sie jetzt nicht dem Kriegstreiber John Mc Cain, einem Vertreter des US- militärischen Komplexes, folgt. In der Vergangenheit haben alle Seiten viele Fehler gemacht. Wir sind alle gefordert, über unsere Parteien Einfluß auf unsere Abgeordneten auszüben, damit dieser Konflikt politisch gelöst wird. Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts" - mit diesem Willy Brandt- Zitat beendete Friedhelm Fragemann sein Plädoyer für eine politische Lösung.

 

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